Blumenwiese in Albeck
September 2021

Was tut sich auf der Hochrindl?

Die letzten Wochen und Monate waren geprägt von vielen Diskussionen, verschiedenen Meinungen und Ansichten, wie und wohin sich die Hochrindl künftig entwickeln soll.

Eine oft emotional geführte Diskussion über Pro und Contra. Auch eine Bürgerinitiative hat sich gebildet, die ihre Sicht der Dinge ebenso darstellt, wie die Gemeinden, der Tourismus und die Projektwerber. Neben einer regionalen Berichterstattung hat u.a. der ORF unlängst in der Sendung „Am Schauplatz“ das Thema aufgegriffen und über die Hochrindl sehr fair und ausgewogen berichtet.

Rückblick: Dialogforum vom 18. und 19. Juni 2021

Im Kultursaal Deutsch-Griffen fand ein Dialogforum statt, im Rahmen dessen der aktuelle Planungsstand der Projekte und auch zukünftige, potenzielle Entwicklungen präsentiert wurden. Aufgrund der geltenden COVID-Auflagen konnten der Veranstaltung maximal fünfzig Personen beiwohnen. Eingeladen wurden Grundeigentümer, Vertreter der beiden Gemeinden Albeck und Deutsch-Griffen, Mitglieder des Tourismusvereins, Vermieter von Privatzimmern, Urlaub am Bauernhof sowie die Betreiber des Schilifts auf der Hochrindl.

Das Programm umfasste neben der Information über die geplanten Projekte auch einen Fachvortrag von Frau Mag. Kerstin Klingbacher von der Landwirtschaftskammer Kärnten über Haftungsfragen für Wanderwege, sowie eine Präsentation des Büros Horn & Partner über Parkraumbewirtschaftung. Danach wurde über die touristische Mehrbelastung, mögliche Einschränkungen in der Almwirtschaft, Bedenken in der infrastrukturellen Versorgung und den fehlenden Respekt einiger Almbesucher vor fremdem Grund und Boden diskutiert. Im Zuge dieses Austausches konnten fünf Maßnahmen für die zukünftige gemeinsame touristische Entwicklung definiert werden:

Konzept Hochrindl

In jährlichen Strategiesitzungen der beiden Gemeinden, gemeinsam mit dem TV, wurde ständig an der touristischen Entwicklung gearbeitet. Auf Wunsch werden jetzt noch weitere Systempartner bzw. repräsentative Vertreter eingebunden.

  1. Information
    Aufgrund des breiten Interesses sollen in Zukunft die ausgearbeiteten sowie vorhandenen Konzepte und Leitbilder der gesamten interessierten Bevölkerung präsentiert werden.
  2. Vorstellung Sternenberg
    Vor allem zum Thema Sternenberg haben wir großes Interesse seitens der Bevölkerung wahrgenommen. Deshalb möchten wir euch hierzu auf dem Laufenden halten. Nachdem das Feststellungsverfahren für eine Umweltverträglichkeitsprüfung abgeschlossen ist und die Landesregierung die Rahmenbedingungen festgelegt hat, wird die überarbeitete Ausgestaltung des Projekts Sternenberg inklusive des Betriebskonzeptes der Bevölkerung präsentiert. Diese Vorstellung wird vor einer medialen Präsentation und Berichterstattung durchgeführt, und wir werden euch umgehend über den Termin informieren!
  3. Haftungsfragen
    Was tun bei Unfällen von Wanderern bzw. Radfahrern auf unseren Almen? Dieses wichtige Thema wurde diskutiert und die LWK hat dazu einen Vortrag gehalten und versucht aufzuzeigen, dass die Haftungen vom Land übernommen werden. Aufgrund verschiedener Befürchtungen der Grundeigentümer, Wegeerhalter und Landwirte, werden Haftungsfragen geklärt und in Zusammenarbeit mit der LWK Kärnten Mustervereinbarungen erstellt. Um Klarheit zu schaffen, werden die bekannten Haftungsfälle und deren Auswirkungen und Folgen erhoben und dargestellt. Spezielles Augenmerk soll auf die haftungsrechtliche Situation für beweidete Wanderwege gelegt werden.
  4. Warme bzw. kalte Betten
    Für ein wirtschaftliches Überleben sind warme Betten ein absolutes Muss, doch wieviele sollen es sein? Zusammen mit Vertretern der Bürgerinitiative wird erhoben, welche Gebäude bzw. Betten bereits bestehen, gerade realisiert werden bzw. projektiert sind. Dabei wird festgestellt, welche als Zweitwohnsitze (kalte Betten) und welche als warme Betten genutzt werden. Ein Maßnahmenkatalog, um kalte Betten in warme Betten umzuwandeln, wird für künftige Entscheidungsprozesse erarbeitet.
  5. Erste, kurzfristig umgesetzte Maßnahmen:
  • Beim Parkplatz auf der Hochrindl wurde eine Hinweistafel mit „10 Verhaltensregeln für den Umgang mit Weidevieh“ angebracht
  • Das Wandertaxi zur Hoishütte wird weitergeführt

 

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